Risikomanagement-Organisastion

RM-Organisation, RM-Handbuch, RM-Prozess

Zusammenfassung

  • Erarbeitung von unternehmensweiten RM-Richtlinien (formell und materiell)
  • Verfassung eines RM-Organisationshandbuchs
  • Aufsetzen RM-Prozesse und Zuordnung von Verantwortlichkeiten
  • Schaffung interner Reporting- und Dokumentationswege
  • Installation von Rückkoppelungs- und Kontrollmechanismen
  • Beratung der Führungsebene hinsichtlich strategischer Risikosteuerung

Beschreibung

Im Rahmen des Moduls MERIT-Risikomanagement-Organisation wird je nach Ausgestaltung der bisherigen Unternehmensstruktur (Abteilungen, Verantwortungsbereiche, Konzernaufbau) ein Regelwerk für die Einrichtung einer adäquaten RM-Organisation ausgearbeitet. Der Aufbau sowie die Implementierung dieser Richtlinien werden durch unsere Beratung gestaltet und begleitend unterstützt. Ziel ist es, im Unternehmen die notwendige Infrastruktur aufzubauen, welche zeitnahes und rasches Handeln hinsichtlich RM-Maßnahmen erlaubt. Damit können Marktrisiken früher erkannt und entsprechende Entscheidungen für Gegenmaßnahmen rechtzeitig gesetzt werden. Die RM-Organisation umfasst die Definition von Gremien, Werkzeugen und Prozessen und legt die Dokumentation als auch Kontrolle des Zusammenspiels dieser Bereiche fest. Dementsprechend unterteilt sich das Risikomanagement in die Teilbereiche „formelles RM“ (Regelwerk), „materielles RM“ (Auslegung), „RM-Dokumentation“ und „Risikokontrolle“.

Bei der Ausarbeitung des Regelwerks wird der Status-quo der Unternehmensstruktur analysiert und darauf basierend ein Vorschlag in Form eines Prototyps zur RM-Organisation unterbreitet. Dieser beinhaltet die Abgrenzung von Tätigkeiten und Rollen in den Gremien zur Risikosteuerung und Umsetzung, die Definition der RM-Prozesse und Zuordnung von Verantwortlichkeiten, den Einsatz und die Verwendung von RM-Werkzeugen, die internen Reporting- und Dokumentationswege, die Festlegung von Risikogrenzen sowie von Maßnahmen bei Überschreitung dieser Grenzen, die Installation von Kontrollmechanismen und schließlich auch Vorschläge zur Formulierung der entsprechenden Dienstanweisungen.

Der Prototyp wird in enger Zusammenarbeit mit den betroffenen Organisationseinheiten geschärft und in ein RM-Organisationshandbuch überführt. Mit der Abnahme durch die Geschäftsführung ist dieses umfassende Regelwerk abgeschlossen. Die Integration und Implementierung in die Unternehmensstruktur und das Reportingwesen werden bereits im Zuge der Erarbeitung der RM-Organisation vorgeschlagen und mit den betroffenen Abteilungen abgestimmt. 

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Nutzen

  • Regelwerk als Leitfaden für alle Mitarbeiter
  • Grundgerüst für aktive Risikosteuerung und Exposuremanagement
  • Festgelegte Prozesse für zeitnahe marktabhängige Entscheidungen
  • Klar definierte Reporting- und Dokumentationslinien
  • Doppelte Kontrollmechanismen (aktiv und nachgelagert)
  • Gerechte Dokumentation für Wirtschaftsprüfer und interne Revision