Beschaffungsmanagement

Abstimmung der Beschaffung auf das Geschäftsmodell

Zusammenfassung

  • Präzise Steuerung des Beschaffungsrisikos
  • Berücksichtigung der Terminstrukturen auf den Beschaffungsmärkten
  • Unabhängigkeit von Vertragsmodalitäten, insbesondere Preisgleitklauseln
  • Transformation des Beschaffungsrisikos durch Einsatz derivativer Finanzinstrumente
  • Optionale Möglichkeit der Ausnutzung von Marktpreissituationen
  • Komplettabwicklung durch kompetente Partner mit langjähriger Erfahrung

Beschreibung

Aufgrund der hohen Volatilität auf den meisten Einkaufsmärkten im Rohstoffsektor ist die Kontrolle und Minimierung des sogenannten Marktpreisrisikos wünschenswert. Beschaffungspreise bergen das Risiko, sich ungünstig nach oben zu entwickeln. Dabei haben Produzenten von Fertig- und Halbfertigprodukten oft das Problem, die steigenden Preise nicht 1:1 an Endabnehmer weitergeben zu können. Häufig bestehen entweder langfristige Fixpreisverträge oder es handelt sich um Absatzmärkte, die aufgrund des Wettbewerbumfelds Preisanpassungen nur begrenzt zulassen. Man spricht auch von Preiselastizitäten, die es zu bewerten und in eine Aufwand-/Kostenkalkulation einzubeziehen gilt.

Das Marktpreisrisiko kann mit dem Einkauf auf Termin minimiert, wenn nicht eliminiert werden, da man sich dadurch den zukünftigen Bedarf an Rohstoffen zu einem festen Preis sichert. Weiters können durch den Einsatz von Futures- und Optionsgeschäften genaue Risikolevels in das Beschaffungswesen miteinbezogen und somit ein selbstgesteuertes Unternehmerrisiko festgesetzt werden. Durch die Nutzung von Terminstrukturen ist es möglich, die Beschaffungskosten zu reduzieren. Das Unternehmen profitiert von einer verringerten Preisspannweite sowie niedrigeren Marktpreisen und kann folglich die Zukunft besser planen.

In Erweiterung besteht auch die Möglichkeit, Materialmixe und/oder Hilfsmaterialien und Energieeinsatz sowie Währungen abzusichern. Insbesondere bei Projektaufträgen und längeren Vertragslaufzeiten stellt diese Art des Risikomanagements eine sehr gute Methode zur Eliminierung des kompletten Preisrisikokomplexes dar. Das MERIT-Beschaffungsmanagement bietet für fast alle in Industrie und Handel gängigen Preismodelle und Modellkombinationen fertig definierte Absicherungslösungen an. Weiters können zusätzlich alternative Preismodelle ausgearbeitet oder Neuverhandlungen von Verträgen veranlasst werden, welche zur Optimierung der Einkaufsbedingungen beitragen und spezifisch darauf abgestimmt sind.

In Verbindung mit dem MERIT-Absatzmanagement können die einkaufs- und absatzseitigen Unternehmensrisiken umfassend gesteuert werden. Einkauf und Verkauf optimieren ihre Geschäfte in gegenseitiger Abstimmung der Transaktionen. Damit ist eine transparente operative Geschäftstätigkeit für die Führungsebene gewährleistet. Mit dem MERIT-Overlaymanagement ist die Steuerung der Beschaffung unabhängig von bestehenden Vertragsmodalitäten möglich.

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Nutzen

  • Erhöhte Planungssicherheit für die Zukunft
  • Risikosteuerung durch gezielte Terminkontrakte
  • Reduzierung der Beschaffungskosten
  • Gesteigerte Konkurrenzfähigkeit
  • Wettbewerbsvorteile durch die Optimierung der Vertragsmodalitäten
  • Optimal in Kombination mit MERIT-Absatzmanagement